Ironman Frankfurt – Mein erstes Mal als Volunteer

Unglaublich! Nach so langer, harter Zeit mal wieder ein Event! Eigentlich wollte ich ja selbst an der Startlinie stehen, aber nach diesem mehr als turbulenten Jahr war der Kopf einfach nicht frei für eine solche Herausforderung – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Da ich aber dennoch dabei sein wollte und selbst schon so viel Unterstützung durch freiwillige HelferInnen an solchen Tagen erfahren durfte, wollte ich mal etwas zurück geben.

Und so hatte ich mich zwischenzeitlich als Volunteer beim Ironman Frankfurt angemeldet. Da ich nicht wusste, wie ich zeitlich verfügbar bin, hatte ich mich von Beginn an für einen Einsatz am Raceday angemeldet. Und so ging es am vergangenen Sonntag in die Mainmetropole, wo ich von 10 bis 16 Uhr an der ersten Wasserstelle nach der zweiten Wechselzone helfen konnte.

Es lag morgens zwar schon viel Ironman-Stimmung in der Luft, allerdings waren, wohl aufgrund der Einschränkungen, weniger Leute als erwartet am Main unterwegs. Vorteil: ich fand sehr schnell und nah einen kostenfreien Parkplatz.

Auch die HelferInnen mussten eins der drei Gs nachweisen, in meinem Fall hieß dieses G „geimpft“. Also ging es zunächst in das Office am Römer, um sich das schicke Festivalbändchen (als Nachweis) abzuholen.
Wieder zurück am Main, an der Wasserstelle, musste eben diese erst einmal aufgebaut werden. Also hieß es anpacken und schwitzen, denn es war um diese Uhrzeit schon ziemlich warm – und Profis und Agegrouper schon eine Weile unterwegs.

Den LKW ausräumen, Tische und Zelte aufbauen, Wasseranschluss organisieren und zur Stelle legen, Iso-Getränke auspacken, Eiswürfel bereitstellen, Wasser mit Salz aufbereiten, die Volunteers verteilen, die ersten Becher befüllen – und schon ging es los.

Je schneller die Triathleten, desto mehr wurde man selbst geduscht 🙂 Es wurde immer voller auf der Strecke, wir schwitzen unter unseren Masken und, um ehrlich zu sein: obwohl ich selbst viel getrunken habe (Ironman stelle den Volunteers Essen und Trinken), kam ich kein einziges Mal dazu, eine Toilettenpause einzulegen. Es war warm und das Wasser wurde uns mehr oder weniger aus den Händen gerissen, wir kamen mit dem Nachfüllen kaum nach.

Es war auch viel zu aufregend, um eine Pause zu machen. Wir priesen unser Wasser mittlerweile als das beste Frankfurts an – und dann Volunteer Thomas fanden auch die Eiswürfel reisenden Absatz. Zudem sorgte Thomas für gute Laune, weil er sich am Ende der Versorgungsstelle wie der Typ aus der Seitenbacher-Werbung anhörte, sobald er „EISWÜRFEL!!!!“ rief. Zu lachen gab es einiges, wir waren ein tolles Team, alles funktionierte reibungslos.

Wir hatten Spaß, feuerten die Heldinnen und Helden des Tages auf der Strecke an – und die Zeit verging wie im Flug. Kurz nach 16 Uhr stand die zweite Wasserstellen-Schicht parat und ich machte mich so langsam wieder auf den Weg in die Pfalz.

Es war ein toller, abwechslungsreicher Tag, es war so schön, endlich wieder Teil eines Events zu sein – und ich freue mich schon auf das nächste Jahr in FFM.

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