Road to Frankfurt – fast angekommen

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Puh. Marathontraining. Arbeiten. Dort auch 100% geben. Zwischendrin flach liegen. Blöder Wetterumschwung. Haus, das geputzt werden will. Freund Triathlet. Familienfeiern. Und ein Blog. Der schreit nicht und beschwert sich nicht, daher wurde er in den letzten Wochen sehr vernachlässigt und stiefmütterlich behandelt.

Eigentlich wollte ich Euch im Abstand von ein paar Wochen auf dem Laufenden halten, was mein Marathontraining angeht. Jetzt die restlichen 9 Wochen abzuarbeiten, wäre etwas uneloquent und sicher anstrengend zu lesen, daher gibt es das ganze einfach im Überblick.

Mit dem Halbmarathon in Karlsruhe und auch meinen Wochenkilometern bin ich sehr zufrieden, ich konnte meine Vorstellungen im Training gut umsetzen. Eine meiner Haupteinheiten, die ich vor allem gegen Ende des Plans gelaufen bin, waren 15km inklusive 4×2,5km knapp unter Marathonpace. Also der geplanten. Für mich eine gute Einheit, die einiges an Pfeffer ins Trainings brachte. Unter der Woche stand regelmäßig dann noch ein kurzer sowie Samstags ebenfalls ein kurzer (teils nüchterner) Lauf an. Eingestiegen in mein ganzes Training bin ich mit einem langen Lauf über 15km und musste mich, ob meiner krankheitsbedingten Pause damals ganz schon quälen über diese Strecke. Das geht jetzt schon alles leichter von der Hand. Und vor allem von den Füßen. Freund Kubie, mein Rennrad, war zum Zwecke des Alternativtrainings auch im Einsatz. Einfach, um Abwechslung – und Geschwindigkeiten jenseits der 25km/h 😉 – ins Training zu bringen.

Das A und O der Marathonvorbereitung ist der lange Lauf. Ich hatte das Glück, dass ich mich (Instagram sei Dank) mit Anne und ihrem Mann Arne (ja, der mit dem deutschen Marathonrekord) austauschen konnte. Arne hat ja nicht nur läuferisch einiges an Ahnung, sondern auch einen medizinischen Background. Er hat mir davon abgeraten, unbedingt 30km oder darüber zu laufen in meiner Vorbereitung. Der Grund: ganz einfach. Oder eher schwer. Ich bin keine Läuferin der 60kg oder darunter-Klasse. Daher ist die Anstrengung und Belastung eines so langen Laufes schon zu nahe an der Marathonbelastung und alles, was sich über drei Stunden an Laufen bewegt, steigert die Belastung für den Bewegungsapparat exponentiell.

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Geschafft.

Also war mein längster Lauf 27 Kilometer. Mein Kopf hätte gerne mehr absolviert, um zu wissen, dass es jenseits der 30 auch läuferisch weiter geht. Doch im Nachhinein kann ich Arne nur recht geben: Ich habe nach diesem letzten langen Lauf deutlich gemerkt, wie sehr nicht unbedingt meine Muskeln, wohl aber das ganze Bewegungsgerüst beansprucht wurde. Klar, natürlich habe ich das auch muskulär gemerkt, aber Bänder und Sehnen noch mehr, hatte ich das Gefühl. Also: hoffentlich alles richtig gemacht. Ich hoffe, dass ich auch nach dem Marathon noch dieser Meinung sein werde, und das alles so funktioniert, wie ich es ausgetüftelt habe. Ab KM28 werde ich mich dann fühlen, als würde ich mich in Galaxien begeben, die (insert epic music here) noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Naja, nicht ganz. Gilt nur für mich.

T -11 Tage. Drückt mir die Daumen. Ich nehme alle positive Energie mit, die ich bekommen kann.

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Verfasst von

Rennschnecke und Historikerin aus Leidenschaft 5k - HM & Triathlon Newbie

6 Kommentare zu „Road to Frankfurt – fast angekommen

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