Road to Frankfurt: Karlsruhe Halbmarathon

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Mal wieder ein Sonntag, an dem der Wecker um Viertel vor Sechs klingelt. Mal wieder ein Sonntag, an dem Ausschlafen nicht ist und ein Ausflug in den Hurtlocker ansteht. Mal wieder nichts tolleres, als mit tausenden anderer Verrückten durch die Straßen von Karlsruhe zu laufen.

Den diesjährigen Baden Marathon wollte ich nutzen, um über die Halbmarathon-Strecke alles mögliche zu testen: Schuhe, Socken, Musik, Frisur, Klamotten, Verpflegung. Und die Pace natürlich. Sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Denn darum ging es mir hauptsächlich. Toll wäre es, wenn ich in Frankfurt dem 5:29-Pacemaker folgen könnte. Ist definitiv drin, das Tempo, aber vielleicht nicht beim ersten Marathon. Das Ankommen und das Genießen ist das allerwichtigste – selbst mit 6 Stunden wäre ich sehr, sehr zufrieden. Ich habe einen Monster-Respekt vor der Strecke und zweifle sehr oft, ob ich es schaffe. Also war der Plan, in Karlsruhe eine Pace zwischen 8:00-8:10 min/km zu laufen. FFM dann im Bereich 5:40. Damit wäre ich deutlich hinter meiner Bestzeit auf den HM, aber darum ging es mir nicht. Bisher war ich es gewohnt, einen HM immer so zu laufen, dass eine etwaige PB drin ist, dieses Mal eben nicht. Daher war es sehr ungewohnt, noch langsamer anzulaufen als sonst und ich brauchte eine ganze Weile, bis ich mich eingegroovt hatte. Teilweise war es zu schnell, aber es war ja alles ein Test. Ohne das despektierlich zu meinen, kann ein HM sich innerhalb eines Marathontrainings doch recht kurz anfühlen. Denn man trainiert ja für die doppelte Strecke. Kurzweilig war der Lauf durch Karlsruhe sowieso, was vor allem an der Stimmung, den tollen Zuschauern und Tanzgruppen lag. Ich war bisher einmal in Karlsruhe am Start, letztes Jahr stieg ich bei KM15 aus, daher kannte ich die neue Strecke danach noch nicht. Gut gefallen hat sie mir, flach, schnell, mit lediglich zwei giftigen Brücken.

Der Lauf
Es ging vom Start an der dm-Arena in Richtung Mühlburger Tor, dann kurz dem Generalbundesanwalt winken und am ZKM vorbei, dann durch Bulach und Beiertheim zurück an die Messehalle. Toll war, dass man die schon gut anderthalb Kilometer vorher in der Ferne sehen konnte und quasi magisch angezogen wurde. Nach 21,51 Kilometern (bin wohl Schlangenlinien gelaufen) und 2:51:02 war ich im Ziel, damit eine Pace von 7:57 min/km. Perfekt. Lauf Ergebnisliste war ich sogar schneller, aber was für mich zählt, ist die tatsächlich gelaufene Pace. Bei KM 18 gab es eine WhatsApp an Freund Triathlet und ab 600m vor dem Ziel eine Liveübertragung auf Instagram 😉 Klar, 21 Kilometer läuft man auch nicht einfach so, aber wäre ich total im Eimer gewesen, hätte ich weder gewhatsappt noch geinstagramt. Also ein gutes Zeichen 😉

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Auf der Medaille ist die dm-Arena zu erkennen

 

Fazit: Tolle Veranstaltung, klasse Helfer, sehr badischer Zieleinlauf. Persönlich: Ziel absolut erreicht in vielerlei Hinsicht. Pace erreicht, ein HM ist immer anstrengend, aber ich war im Ziel nicht völlig ausgepumpt. Da war noch einiges im Tank. Ich hoffe sehr, dass ich das in Frankfurt echt packe. Memo an mich: trotzdem in Frankfurt ein paar Sekunden langsamer angehen. Zunächst aber heißt es: Kurze Regeneration und danach das Training in den letzten Wochen vor FFM noch gut durchziehen. Drückt mir die Daumen!

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Verfasst von

Rennschnecke und Historikerin aus Leidenschaft 5k - HM & Triathlon Newbie

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