Road to Frankfurt: Woche 6-8

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Es gibt den alten Spruch: „Das Leben ist das, was passiert, während Du Pläne schmiedest.“ Lange habe ich das nicht mehr so präsent erlebt wie in meinen Vorbereitungswochen 6 bis 8. Anders als bisher möchte ich in diesem Bericht die Wochen nicht einzeln angehen, da einfach vieles miteinander zusammen hängt.

Zwei schöne Urlaubswochen sollten es werden, doch es kam etwas anders. Schon das erste Urlaubswochenende begann mit einem Schrecken: Freund Triathlet hatte sich zum Summertime Triathlon aufgemacht, ich dagegen wollte meiner Laufleidenschaft frönen. Als ich von meinem Longrun zurück kam, stand sein Auto vor der Haustüre. Etwas verwirrt war ich, hätte er doch gerade mal vor 20 Minuten starten sollen. Mir war klar, dass etwas nicht stimmte. Seinen Bericht über diesen Sonntag könnt ihr hier nachlesen: KLICK MICH

Diese erste freie Woche verlief trainingstechnisch sehr gut, was sicherlich auch an den Regenerationsmöglichkeiten lag. Einfach mal die Beine hochlegen oder einfach ausschlafen hilft ja schon sehr.

 

Am Ende dieser ersten freien Woche hatte ich Geburtstag. Am 18.8. wurde ich 35 Jahre alt. Ein trauriger Geburtstag war es, denn morgens erfuhr ich, dass meine Großmutter in der Nacht, auch am 18.8., verstorben war. 96 Jahre durfte sie werden, bis zum Ende bei recht guter Gesundheit und klarem Geist. Dennoch ist da eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. Wenn Großeltern gehen, geht auch immer ein Stück Kindheit, wie ich finde. Egal wie alt man ist.

 

Am Sonntag darauf lief ich, nun begleitet von einem Marathonengel, das erste Mal über 25 Kilometer. Auf den letzten Kilometern war auch Freund Triathlet mit dabei, der als Wasserträger und Motivator fungierte. Anstrengend war es, aber ich hatte auch das Gefühl, dass ein paar mehr Kilometer definitiv drin gewesen wären. Das beruhigt dann doch schon sehr.

 

Die Woche danach stand auch Alternativprogramm auf dem Plan und ich bin sehr froh, dass ich mit meinem Rennrad eine richtig tolle Alternative habe. In Woche 8 lief ich wieder deutlich über 40 Kilometer insgesamt. Zu Beginn der Woche und am Ende von Woche 7 stand dennoch alles im Zeichen von Beerdigung und Verarbeitung, dennoch bin ich sehr zufrieden. Wenn es mir beim Laufen nicht gut gegangen wäre und ich anders hätte trauern wollen, hätte ich das getan. Alles, was gut tut.

 

 

Halbzeit also. Ich bin optimistisch, dass es einigermaßen positiv weitergeht. Längere Läufe stehen auf alle Fälle noch an, genauso wie Fahrtspiele und Intervalle (die mich gerade zu diesem Text inspiriert haben). In diesem Sinne: bis zum nächsten Bericht!

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Verfasst von

Rennschnecke und Historikerin aus Leidenschaft 5k - HM & Triathlon Newbie

Ein Kommentar zu „Road to Frankfurt: Woche 6-8

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