Road to Frankfurt: Woche 3-5

 

NOVATEK CAMERAIch wage es kaum zu sagen, denn verschreien will ich es nicht, aber mein Training läuft. Im wahrsten Sinne. Die wöchentlichen Kilometerzahlen gehen stetig nach oben und immer noch habe ich den Eindruck, dass ich Be- und Entlastung für mich passend verteilt habe. Hier also der Überblick über die Trainingswochen 3-5.

Woche 3

In Woche 3 stand ein Wochenendevent an, der HeidelbergMan, an dem Freund Triathlet teilnehmen wollte. Dieser fand Sonntags statt und da ich ihn begleitete, wurde mein Longrun von 20 KM auf den Samstag verschoben. Hat sich gelohnt, HIER kommt ihr zu seinem Bericht über den Heidelberger Heartbreak Triathlon. Den kürzeren Lauf am Wochenende absolvierte ich dann eben nach dem Event. In dieser Woche merkte man die hohen Temperaturen einfach noch sehr, ich musste mich ordentlich durchkämpfen, konnte aber die Woche mit 41,4 KM abschließen.

Woche 4

In dieser Woche stand Entlastung und Alternativtraining auf dem Programm. Zu 20 gelaufenen Kilometern ging es noch zwei Mal auf die Radrolle, da das Wetter sich von „sauheiß“ zu „ganz fieser April“ geändert hatte. Man könnte meinen, es sei unmöglich, es mir recht zu machen, aber zumindest die ersten paar Läufe genoss ich das kältere (angenehmere) Wetter. Als ich dann aber meine langen Winterlaufklamotten auspacken musste, war es vorbei mit der Freude. Die Entlastungswoche ging also mit 20 Kilometern und 140 Minuten Rollentraining zu Ende.

Woche 5

In dieser Woche wurden wieder mehr Kilometer gesammelt, und da es nicht mehr ganz so heiß war, fiel es mir auch deutlich einfacher, Fahrtspiele und Tempoläufe einzubauen. Das mache ich übrigens nicht nach Plan, sondern nach Gefühl – und Begleitung. Freund Triathlet begleitete mich auf einem Lauf, der dann natürlich deutlich schneller ist, als wenn ich alleine unterwegs bin. Mir geht es in meinem Training um die gesammelten Kilometer, nicht um eine bestimmte Zielzeit. Da ich nicht zu den 60-Kg-Läuferinnen gehöre, macht es auch wenig Sinn, sich die Belastung von deutlich über drei Stunden dauernden Läufen im Training anzutun. Ist mir als Triathletin nicht unrecht, da ich in diesem Fall Lauf und Rad kombinieren kann, um auf eine angemessene Trainingsdauer zu kommen. Ob ich daher jemals 30 Kilometer laufen werde, bleibt abzuwarten. Zumindest der Kopf fände es beruhigend. Ganz grundsätzlich finde ich es aber für mich selbst beruhigend, mit meinem Rennrad noch eine Alternative zu haben – ich habe mich zwar laufen durch das heiße Wetter gekämpft, hätte aber gut und gerne und ohne Trainingseinbußen kürzere Laufeinheiten durch Rennradeinheiten ersetzen können. Aber es lief. So gab es auch in dieser Woche einen 20km-Lauf, insgesamt waren es 47,1 KM. Joa, es wird.

Die nächsten 14 Tage habe ich frei – allerdings natürlich nicht Sportfrei 😉 Ich merke die deutliche Umfangserhöhung der Laufkilometer, denn so viel bin ich noch nie in meinem Leben gelaufen. Es macht Spaß, manchmal ist es hart, manchmal würde ich lieber auf dem Sofa bleiben. Ich bin aber froh, dass ich mir bisher meine Motivation erhalten konnte, und hoffe, dass mir das auch weiterhin gelingt.

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Verfasst von

Rennschnecke und Historikerin aus Leidenschaft 5k - HM & Triathlon Newbie

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