20 Days to go!

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…sagt mein Countdown-Timer hier auf dem Blog. Noch nicht einmal drei Wochen bis zu meinem ersten Triathlon in Rheinstetten. Hilfe. Muss weg. Ganz schnell. Naja, ganz so schlimm ist es nicht. 400m Swim, 17km Bike und 5km Run sollten doch irgendwie zu schaffen sein (???). Selbst für mich, hoffe ich.

Nach dem für meine Verhältnisse erfolgreichen Halbmarathon in Mannheim habe ich mich mal ein wenig mit der Trainingsgestaltung in der Vorbereitung für einen Triathlon auseinander gesetzt und versucht, meinen Trainingsplan in der Hinsicht sinnvoll und effektiv zu gestalten. War ich in meiner HM-Vorbereitung vier Mal wöchentlich unterwegs, so habe ich mittlerweile nur noch montags und freitags sportfrei, teilweise standen samstags auch zwei Einheiten an.

Swim

Schwimmen war irgendwie immer schon meins. Im Schulsport, in den Ferien, an den Wochenenden. Ich bin zwar nie in einem Verein geschwommen, aber im Element Wasser habe ich mich immer schon wohl gefühlt. Wasser macht mir keine Angst, und ich hoffe, Wasser mit vielen Menschen auch nicht. Panik kann ja im Wettkampf jeden überkommen und ich versuche, mich auf verschiedenen Situationen schon vorher einzustellen.

Nachdem ich mich mit der Trainingsgestaltung beim Schwimmen beschäftigt hatte, wurde mein Training abwechslungsreicher: Einschwimmen (verschiedene Lagen – also bei mir alles bis auf Schmetterling), Technik, zügige Bahnen, Ausschwimmen. Auch der Umstieg von meinem bisher gewohnten 25m-Becken auf die 50m-Bahn war kein Problem, ich habe sogar das Gefühl, auf der 50m-Bahn besser zurecht zu kommen, da mein Rhythmus nicht unterbrochen wird.

 

Die 400m sind auf der Bahn kein Problem. Aber selbst wenn ich einigermaßen überzeugt davon bin, dass ich im Wettkampf (hoffentlich) gut zurecht kommen werde, will ich doch auf alle Fälle – so das Wetter mitspielt – den neu erworbenen Neoprenanzug vor dem Triathlon noch mal im Freiwasser testen. Natürlich nicht alleine, Freund Triathlet wird dabei sein.

Bike

Ich geb es zu: ich bin ein Angsthase, wenn nicht sogar ein richtiger Hosenscheißer, wenn es um das Rennradeln geht. Vor über einem Jahr habe ich mir, wohl in weiser Voraussicht auf den letztjährigen Super-Sommer, ein Fitnessbike zugelegt. Es hat Spaß gemacht, mit dem Teil durch en Hardtwald zu kurven, aber irgendwann wollte ich dann mehr. Freund Triathlet hat sich im vergangenen Jahr ein gebauchtes Cube-Rennrad gekauft und so hatte ich Blut geleckt und wollte auch. Gemeinsame Touren mit Rennrad und Fitnessbike waren auch irgendwie anstrengend. Für mich. Also wurde recherchiert und getestet und am Ende wurde es das Cube Peloton. Keine High-End-Rennmaschine mit den Überkomponenten, das Preis-Leistungs-Verhältnis gab den Ausschlag – Hauskauf und so. Ich war und bin immer noch mit dem Rad zufrieden, ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl.

Die Touren zu Beginn waren kaum länger als 50km und – schwupps – war der Sommer auch schon vorbei. Etwas zu spät im vergangenen Winter bin ich dann auch auf die Idee gekommen, mir eine Radrolle zuzulegen.

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Der Gerät.

Die Radrolle war auch eine gute Möglichkeit, mich an die neuen Klickpedale, die ich mir für die diesjährige Saison zugelegt hatte, zu gewöhnen. Einklicken. Ausklicken. Die perfekte Trockenübung. Die Trainingsgestaltung auf der Rolle war Dank Youtube-Videos auf dem iPad auch recht einfach: Intervalle ohne Ende 😉

Ähnlich wie beim Skifahren bin ich auch bei den Klickpedalen skeptisch, weil sie meine Füße an mein Sportgerät binden. Die erste Ausfahrt draußen mit den Pedalen war recht wackelig, aber es ging besser als erwartet. Natürlich war es hilfreich, dass wir auf Strecken unterwegs waren, die ich bereits kannte. Ich wurde sicherer in diesem Frühjahr, die Ausfahrten wurden häufiger und länger – die 100km habe ich aber noch nicht geknackt 😉

Vergangenen Sonntag, auf einer grundsätzlich tollen Tour durch die Südpfalz hat es mich doch dann leider tatsächlich auch einmal vom Rad geschmissen. Glücklicherweise ohne schlimmere Folgen als blaue Flecken und ein paar Schrammen. Ich war auch ganz froh, dass noch gut 30km Heimweg vor uns lagen, so musste ich wieder aufs Rad, ich hatte ja keine Wahl. Vor der zweiten Teildisziplin des Triathlons habe ich definitiv den meisten Bammel.

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70km durch die Südpfalz

Run

Ja. läuft. Langsam, aber läuft. Die Laufumfänge ob des Trainings in den beiden anderen Disziplinen gingen etwas zurück, die Intensität der Intervalle nahm zu. Natürlich werde ich nach Swim und Bike beim Run auch nicht mehr Vollgas geben können, ich versuche aber dennoch an der Geschwindigkeit zu arbeiten: Dienstag ist Intervalltag 😉

 

 

Auch Koppeltraining (20-23km Bike und 5km Run) stand schon auf dem Trainingsplan und ich habe es sogar einigermaßen überlebt. Ein ungewohntes Gefühl, das Laufen nach dem Radeln, gut, dass ich da schon mal einen Eindruck gewinnen konnte.

Alles in allem macht das Training der drei Disziplinen wirklich Spaß und ich hoffe, dass ich meine Angst beim Radeln noch ablegen kann. Dieses Festgeklammere am Lenker nervt mich irgendwie :-/

Ich bin ja überzeugt davon, dass sich gerade in der Vorbereitung auf einen Triathlon gerne das Gefühl breit macht, viel zu wenig zu trainieren. Das versuche ich auszublenden und mich auf den Spaß an der Sache zu konzentrieren. Denn darum geht es mir: gesund durchkommen und Spaß haben!!

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Einfach mal locker lassen.
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Verfasst von

Rennschnecke und Historikerin aus Leidenschaft 5k - HM & Triathlon Newbie

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