Anima Sana in Corpore Sano

…das wussten schon die alten Römer. Eine gesunde Seele, ein gesunder Geist ist in einem gesunden Körper. Umgekehrt ist es für den gesunden Geist auch hilfreich, in einem gesunden Körper zu wohnen. 2013 hatte mein Körpergewicht einen nicht mehr gesunden Punkt erreicht und 2014 war dann auch bei mir der selbige erreicht, an dem ich etwas ändern wollte. Ganz langsam fing ich an, zu laufen. Kurze Runden, langsam die Umfänge erweitert und dabei selbst an Umfang verloren. Dies ging anfangs recht schnell, alleine nur wegen der Bewegung, doch – auch aufgrund diverser Unannehmlichkeiten in meinem beruflichen Umfeld – hatte ich Ende 2015 ein paar Schwierigkeiten, weiter abzunehmen.


Daher entschloss ich mich, wieder an ein paar Schrauben zu drehen. Folgendes passierte also:

  • Ich habe mir eine App besorgt, es gibt diverse, ich selbst habe „FatSecret“ auf meinem iPhone. Wer seine Daten nicht sonstwohin schicken möchte, kann sich auch einfach ein haptisches Tagebuch zulegen. So habe ich die Möglichkeit, festzuhalten, was ich esse, wie viele Kalorien mein Essen hat, welche Aktivitäten ich durchgeführt habe. Die App merkt sich auch die am häufigsten gegessenen Produkte, man kann die Barcodes der gekauften Produkte einscannen. teilweise sogar nach Stück abrechnen, oft aber per Gramm. Daher ist das wichtigste Gerät in meiner Küche eine Küchenwaage. Ein kleiner Trick: mit der App hat man die Möglichkeit, sich eine Art „Essensstundenplan“ schon Tage zuvor festzulegen. Man geht ja auch nicht länger in die Schule, als man muss 😉
  • Pasta und Pizza gibt es bei mir schon, auch Süßigkeiten und andere kleine Sünden. Muss halt auch mal sein und dann kann man es auch richtig genießen. Die Dosis macht das Gift und ich achte mehr auf Genuss als auf sinnloses in mich rein stopfen. Alkohol trinke ich gar nicht mehr (die 1-2 Glas Sekt auf irgendeiner Familienfeier mal nicht mitgerechtnet…) – haut mich mittlerweile einfach zu sehr um 😉
  • Kohlenhydrate abends sind ein Verbot. BLÖDSINN. Für mich ist das eine Mangelernährung. Wir brauchen Kohlenhydrate in ausreichender Menge, um unsere Organe am Funktionieren zu erhalten, Sport zu treiben und denken zu können. Es ist und bleibt die einfache Weisheit, dass die Energiebilanz negativ sein muss, um abzunehmen. Die Differenz hole ich mir durch Sport oder einfach den aktiven Tagesbedarf, der natürlich höher ist als der Grundumsatz. Get fit in the Gym, lose weight in the kitchen, weiß der gemeine Amerikaner 😉

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  • Keinesfalls esse ich weniger als meinen Grundumsatz, der etwa bei 1700 Kalorien liegt. Sonst würde der Stoffwechsel einschlafen, man würde sich an die geringere Kalorienzufuhr gewöhnen. Und am schlimmsten wäre natürlich infolge der zu geringen Kalorienzufuhr der Jojo-Effekt.

Mit Sicherheit gibt es andere Möglichkeiten, mehr abzunehmen, sich zu kasteien, durchzuquälen. Ich aber mag meinen Sport, ich möchte ihn trotzdem weiter ausüben, ohne mich aufgrund einer ungesunden Diät sportlich einschränken zu müssen. Ich möchte hier keine ultimativen Tipps geben, es gibt viele verschiedene Herangehensweisen, wobei ich dennoch stolz auf das Erreichte bin. Es geht mir um Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden. Und natürlich ist es auch schön, wenn man bei Shoppen in die kleinere Größe passt…

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Verfasst von

Rennschnecke und Historikerin aus Leidenschaft 5k - HM & Triathlon Newbie

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